Wie der aufmerksame Leser der “Fundstücke” sicher bereits gemerkt hat, hat das Buch (auf der Sidebar rechts ganz oben), das ich gerade lese gewechselt. “Tender Bar” vom Pulitzer Preisträger JR Moehringer - er hat den Preis 2000 für einen Artikel über eine Kleinstadt in Alabama in der Los Angeles Times (GEE´S BEND) bekommen - war für mich ein pures Lesevergnügen und eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Auf den 464 Seiten der Autobiographie beschreibt der heute bei der “Los Angeles Times” arbeitende JR Moehringer seine Kindheit und Jugend und seine beruflichen Irrungen und Wirrungen bis zum 11.September 2001. Im Mittelpunkt steht dabei eine Bar, das “Dickens” in Manhasset, New York.
Kurzbeschreibung von Amazon
“Eine Bar ist vielleicht nicht der beste Ort für ein Kind, aber bei weitem nicht der schlechteste. Vor allem das “Dickens” nicht, mit seinen warmherzigen und skurrilen Figuren: Smelly, der Koch, Bob the Copund seine geheimnisvolle Vergangenheit oder Cager, der Vietnam-Veteran. Für den kleinen JR sind sie alle bessere Väter als seiner - wäre er da gewesen. Von ihnen lernt er Mut, Zuversicht und die Gewissheit, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, dass Bücher Berge versetzen können und das man an gebrochenem Herzen nicht stirbt. In der Bar hört er zum ersten Mal Sinatra, sieht Baseballspiele im Fernsehen, und trinkt sein erstes Bier. Er lernt auch, dass Träume wahr werden können - wenn man für sie kämpft.”
- The Tender Bar
- Podcast (Lesung von JR)
- Wikipedia
- DIE ZEIT über “Tender Bar”


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