Rom bei Nacht - bearbeitet

Rom bei Nacht - bearbeitet

Ich habe mich gestern Abend noch Mal hingesetzt und die Bilder Galerie ”Rom - Nachtaufnahmen” überarbeitet. Dabei habe ich versucht, die “stürzenden Linien” und den Lichteindruck zu optimieren. Was meint ihr dazu? Wie findet ihr die optimierten Fotos im Vergleich zu den ersten Versionen? 
Ich muss gestehen, es sieht für mich bei einigen Bildern etwas unnatürlich aus. Liegt es daran, dass ich noch gut in Erinnerung habe, wie die Lichtsituation wirklich war, nämlich ziemlich dunkel?

P.S. Die erste Galerie lasse ich erst mal online, damit man besser vergleichen kann. Wahrscheinlich werde ich sie dann irgend wann mal löschen.

3 Antworten zu “Roma - Nachtaufnahmen (überarbeitet)”
  1. Hi Jörg,

    Du stimmst mir bestimmt zu, wenn man die ersten zwei, drei Bilder bearbeitet hat, dann kommt schon sowas wie Routine auf ;-) Ich finde Deine Bearbeitung gut (und besser) vor allem die Wasserbilder gefallen mir viel besser. Außer (muss ja immer was zu nöhlen haben) Bild 7 u. 8, da ist mir die Tiefe zu sehr aufgehellt. Aber trotzdem, schön das Du das alles gemacht hast und ich finde es kann sich sehen lassen. Was sagt eigentlich der Bernhard dazu?

    Gruß Gerd

  2. Bernhard sagt:

    Hallo Jörg, hallo Gerd; die korrigierten Bilder sind wirklich gut und auch durchaus besser als die erste Version von Jörg, ich sag das mal so mit meinem laienhaften Blick. Aber in den bearbeiteten Bildern sehe ich nicht mehr das, was ich von der Reise nach Rom in Erinnerung habe. Gerade die Frontansicht des Petersdomes habe ich mehrfach und über längere Zeit auf mich wirken lassen, weil sich dabei für mich ein innerer Kampf zwischen Staunen und “dieser Prunk und dieses Machtgehabe k. mich an” abgespielt hat. Aber das ist ein anderes Thema. jedenfalls, die ersten Bilder waren so , wie ich es erinnere. Sicher könnte man hier eine philosophische Diskussion über Fotographie beginnen. Müssen die Fotos der Realität nahe kommen oder sollen sie diese übersteigen. Und wenn ich mir Fotos von einer Reise mitbringe, sollen sie vor allem das erstere. Das zweite ist für andere Anlässe legitim. So, jetzt habe ich mich diplomatisch aus der Affäre gezogen.
    Gruß Bernhard

  3. Hallo Bernhard,
    danke für deinen ausführlichen philosophischen Exkurs ;-) Ich sehe es wie du, und al Fotograf muss ich mich einfach entscheiden: Will ich die Realität so wiedergeben wie sie wirklich war oder will ich schöne Bilder machen? Wenn ich mich frage, wozu ich tendiere, dann glaube ich, dass ich eher auf schöne Bilder stehe. Ich habe gestern die Kusine meiner Töchter portraitiert. Das Foto hab ich ihr gezeigt … Ach was, ich mach da einen eigenen Beitrag draus.
    LG Jörg

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